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Dan Tranh (Vietnamesische Zither) – Die Seele der vietnamesischen Volksmusik

Dan Tranh (Vietnamesische Zither) – Die Seele der vietnamesischen Volksmusik

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Dan Tranh (Vietnamesische Zither) – Die Seele der vietnamesischen Volksmusik

Einführung in die Dan Tranh (Vietnamesische Zither)

Die Dan Tranh (Vietnamesische Zither) ist ein traditionelles gezupftes Saiteninstrument, das aus Asien stammt und in Ländern wie Vietnam, China, Japan und Korea weit verbreitet und geschätzt wird. In Vietnam ist die Dan Tranh (Vietnamesische Zither) ein fester Bestandteil des volksmusikalischen Lebens und wird oft bei Aufführungen, Festivals, Ca Tru und anderen kulturellen Aktivitäten der Menschen eingesetzt.

Ihr klarer, resonanter Klang ruft Frieden hervor und trägt einen starken Atem der Volkskultur in sich, was sie zu einem einzigartigen kulturellen Symbol Vietnams macht. Heute wurde die Dan Tranh (Vietnamesische Zither) auch weiterentwickelt, um mit modernen Musikgenres zu harmonieren, von Volksliedern, Tai Tu-Musik und Cai Luong-Oper bis hin zu Jazz, Pop und sogar Rock.

VHSECO ist stolz darauf, die kulturellen Werte und die Handwerkskunst vietnamesischer Dan Tranh-Künstler Liebhabern traditioneller Instrumente auf der ganzen Welt näherzubringen.

„Lauschen Sie den Melodien der Dan Tranh durch das Volkslied ‚Người ơi, người ở đừng về‘ (Oh Geliebter, bitte geh nicht) – eine herzliche Melodie, die tief mit der Seele der vietnamesischen Landschaft verbunden ist.“

Geschichte der Dan Tranh (Vietnamesische Zither)

Es wird angenommen, dass die Dan Tranh (Vietnamesische Zither) zwischen dem 11. und 14. Jahrhundert aus China eingeführt wurde. Ursprünglich hatte sie 9 Saiten, entwickelte sich später zu 15 und dann zu 16 Saiten. Während der Ly-Tran-Dynastien war sie als Thap Ly Huyen Cam bekannt. Im 15. Jahrhundert unter König Le Thanh Tong wurde sie in der königlichen Hofmusik verwendet. Im 19. Jahrhundert, während der Nguyen-Dynastie, wurde sie mit 16 Saiten weit verbreitet und hieß dann Thap Luc Huyen Cam.

Im Laufe der Jahrhunderte haben vietnamesische Musiker das Instrument lokalisiert und einzigartige Stile des Stimmens, Zupfens und der Ornamentierungstechniken entwickelt. Dadurch entwickelte die Dan Tranh (Vietnamesische Zither) eine ausgeprägt vietnamesische Identität, die sich von der chinesischen Guzheng oder der japanischen Koto unterscheidet.

Heute gibt es neben den traditionellen 15- und 16-saitigen Versionen in Vietnam auch Dan Tranh (Vietnamesische Zither) mit 17, 19 und sogar 21 Saiten, die einen größeren Tonumfang und mehr Ausdrucksmöglichkeiten bieten.

Aufbau der Dan Tranh (Vietnamesische Zither)

Die vietnamesische Dan Tranh (Vietnamesische Zither) hat einen langen, kastenförmigen Korpus mit einem trapezförmigen Rahmen, der etwa 110–120 cm lang ist.

  • Breites Ende: 25–30 cm breit, mit Stimmwirbeln und Saitenlöchern.
  • Schmales Ende: 15–20 cm breit, mit 16–25 Stimmwirbeln.
  • Resonanzboden: meist aus dünnem Paulownia-Holz (ca. 0,5 cm), leicht gewölbt für Resonanz.
  • Brücke (con nhan): in der Mitte platziert, zur Tonhöhenanpassung verstellbar.
  • Saiten: ursprünglich aus Seide, später Nylon oder Kupfer, heute meist stahlumsponnen für helle, anhaltende Töne.

Hochwertige Dan Tranh (Vietnamesische Zither) werden oft aus Palisander, Padauk oder Ebenholz für den Korpus gefertigt, während Paulownia für den Resonanzboden verwendet wird, um eine lang anhaltende Resonanz zu erzeugen.

Spielweise der Dan Tranh (Vietnamesische Zither)

Der Spieler trägt Plektren (aus Schildpatt, Metall oder Horn) an drei Fingern der rechten Hand (Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger), um die Saiten zu zupfen. Die linke Hand wendet ausdrucksstarke Techniken an:

  • Saiten drücken: erzeugt Vibrato und Tiefe.
  • Glissando (Gleiten): erzeugt fließende, auf- und absteigende Töne.
  • Schnelles Zupfen (Tremolo): erzeugt einen weichen, schimmernden Effekt.
  • Saiten streichen: erzeugt resonante, lyrische Klänge.

Dank dieser Techniken kann die Dan Tranh (Vietnamesische Zither) sowohl fröhliche und helle Melodien als auch lyrisches Ngam Tho (poetische Rezitation), Cai Luong-Oper und königliche Hofmusik vermitteln.

Beliebte Zithertypen

  • Vietnamesische Dan Tranh (Vietnamesische Zither): traditionell 16 Saiten; moderne Versionen mit 17, 19 oder 21 Saiten.
  • Chinesische Guzheng: 21–25 Saiten, mit einem breiten Tonumfang.
  • Japanische Koto: 13 Saiten, eng verbunden mit der japanischen Hofmusik.
  • Koreanische Gayageum: 12 Saiten, sowohl in der Hof- als auch in der Volksmusik verwendet.

Kultureller Wert und Bedeutung

Die Dan Tranh (Vietnamesische Zither) ist nicht nur ein Musikinstrument – sie ist die Seele der vietnamesischen Musik. Sie ist seit Jahrhunderten Teil des vietnamesischen Geisteslebens, von Kaiserhöfen bis zu ländlichen Dörfern, von Ca Tru und Nha Nhac (Hofmusik) bis zu den südlichen Tai Tu-Ensembles.

Ihr reiner, nachklingender Klang bringt Frieden und Heiligkeit, dient als Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart und hilft, die vietnamesische Kulturidentität zu bewahren und zu verbreiten.

Die vietnamesische Dan Tranh (Vietnamesische Zither) ist ein traditionelles Instrument, das sowohl künstlerische Schönheit als auch tiefe spirituelle Werte verkörpert. Seit Jahrhunderten hat sie ihre Rolle in der traditionellen Musik beibehalten und gleichzeitig ihre Anpassungsfähigkeit an die moderne Musik bewiesen.

Wenn Sie den Reichtum der vietnamesischen Musik und Kultur erkunden möchten, ist die Dan Tranh (Vietnamesische Zither) das perfekte Instrument, um Ihre Reise zu beginnen.

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